KI hat dir eine Webseite gebaut – so wird daraus eine echte (Checkliste)
Kurz gesagt: Ein KI-Entwurf ist eine sehr gute Vorlage, aber noch keine Webseite. Es fehlen Hosting, Domain, ein Formular, das ankommt, Rechtstexte, echte Bilder und der Mobil-Test. Du hast drei Wege: selbst veröffentlichen (machbar, aber technisch), in einen Baukasten übertragen (selten 1:1) oder den Entwurf von einem Studio 1:1 umsetzen lassen — bei mir ab CHF 99.-, in 5 Werktagen. Hier die Checkliste, mit der du ehrlich einschätzt, wo dein Entwurf steht.
Die Szene ist inzwischen typisch: Jemand beschreibt ChatGPT oder Claude sein Geschäft, bekommt eine Struktur und Texte, probiert einen Abend lang Lovable oder Bolt aus — und hat plötzlich einen Entwurf, der besser aussieht als die Webseite der Konkurrenz. Dann passiert oft: nichts. Der Vorschau-Link wandert in die Notizen, der Export liegt im Download-Ordner, und die Frage «wie kommt das jetzt auf meine Domain?» bleibt offen. Ich sehe das jede Woche, weil genau solche Leute bei mir landen.
Dieser Ratgeber erklärt ohne Fachchinesisch, was dein Entwurf schon ist, was ihm fehlt, welche Wege es gibt und was sie kosten. Ich sage auch ehrlich, wann du es selbst machen kannst — und wann es klüger ist, es machen zu lassen.
Was die KI wirklich gebaut hat – und was nicht
Ein KI-Entwurf ist im besten Fall drei Dinge: eine durchdachte Struktur (welche Abschnitte in welcher Reihenfolge), erste Texte in deiner Sprache und ein Layout mit Farben und Schriften, das dir gefällt. Das ist wertvoll — es ist das Briefing, das Agenturen sonst in zwei Workshops erarbeiten.
Was er fast nie ist: eine betriebsfertige Webseite. Die Vorschau läuft in einer Sandbox oder auf einer Tool-Adresse, das Kontaktformular hat keinen Versand, Impressum und Datenschutz fehlen oder sind halluziniert, Bilder sind Platzhalter oder KI-Bilder mit Fehlern, und auf dem Handy wurde nie getestet. Nichts davon ist schlimm — es ist nur der Teil, der noch kommt.
Checkliste: 12 Punkte vom Entwurf zur Live-Seite
Geh die Liste ehrlich durch. Jeder Punkt, den du nicht mit Ja beantworten kannst, ist ein Grund, warum die Seite noch nicht online ist — oder warum sie online niemandem nützt.
- Hosting: Läuft die Seite auf einem richtigen Server mit SSL (https), unabhängig vom KI-Tool und seinem Abo?
- Domain: Ist die Seite unter deiner eigenen Adresse (deinname.ch) erreichbar, inklusive www-Weiterleitung?
- E-Mail: Hast du eine Adresse mit deiner Domain (info@…), die ankommt und von der du senden kannst?
- Formular: Schickt das Kontaktformular wirklich eine Nachricht — an deine Mail oder auf WhatsApp? Hast du es getestet?
- Rechtliches: Sind Impressum nach UWG und Datenschutzerklärung nach revDSG vorhanden, korrekt und auf dich zugeschnitten — nicht aus der KI kopiert?
- Cookies: Läuft Tracking? Dann braucht es einen Banner mit echter Ablehnen-Option. Läuft keines (empfehlenswert für kleine Seiten), kann der Banner weg.
- Mobil: Hast du die Seite auf einem echten Handy geöffnet — Menü, Buttons, Schriftgrösse, Formulare?
- Bilder: Sind es deine Fotos oder lizenzfreie Bilder ohne KI-Artefakte? Sind sie verkleinert (unter 200 KB), damit die Seite schnell lädt?
- Inhalte: Stimmen Telefonnummer, Adresse, Öffnungszeiten, Preise? KI-Entwürfe erfinden gern Platzhalter, die dann live gehen.
- Google: Hat jede Seite einen Titel und eine Beschreibung, gibt es eine Sitemap, ist die Seite in der Search Console, ist das Google Business Profile verknüpft?
- Tempo: Lädt die Startseite am Handy in unter zwei Sekunden? Entwürfe mit grossen Bildern und viel Bibliotheks-Ballast tun das selten.
- Betrieb: Wer ändert in einem halben Jahr die Öffnungszeiten, spielt Updates ein, repariert ein kaputtes Formular? Wer ist erreichbar?
Drei Wege, den Entwurf online zu bringen
Weg 1 — selbst veröffentlichen. Bei Lovable, Bolt, v0 oder Replit heisst das: Projekt exportieren oder mit GitHub verbinden, bei einem Hoster (z. B. Vercel oder Netlify) ein Konto anlegen, das Projekt verbinden, Umgebungsvariablen setzen, die Domain per DNS umhängen, einen Formular-Dienst anbinden, Rechtstexte schreiben. Wer das gern lernt, schafft es an einem Wochenende. Wer es nur hinter sich bringen will, verliert hier meist die Lust — und hat danach trotzdem niemanden für Änderungen.
Weg 2 — in einen Baukasten übertragen. Wix, Squarespace & Co. können Lovable- oder Bolt-Entwürfe nicht importieren; du baust das Design von Hand nach, mit den Grenzen des Baukastens, und zahlst ein laufendes Abo. Das funktioniert, ist aber selten 1:1 und selten günstiger.
Weg 3 — 1:1 umsetzen lassen. Du schickst den Entwurf (Link, Export oder Screenshots) an ein Studio, das ihn nachbaut oder den Code übernimmt, Domain und Mail einrichtet, Formulare und Rechtstexte ergänzt und danach erreichbar bleibt. Genau das mache ich: Festpreis ab CHF 99.- für einen One-Pager, ab CHF 299.- für einen Mehrseiter, ab CHF 399.- für einen Shop, online in 5 Werktagen, eine Revisionsrunde inklusive — und der Entwurf kostet keinen Aufpreis, weil er das Briefing ersetzt.
Was es kostet – ehrlich gerechnet
Selbst machen: Hosting ist für kleine Seiten oft gratis oder wenige Franken bzw. Euro im Monat, die Domain rund 10–20 pro Jahr, ein Formular-Dienst gratis bis ein paar Franken — dazu aber das Tool-Abo (Lovable, Bolt, Replit liegen je nach Plan bei 20–50 pro Monat), solange du den Entwurf dort pflegst, und vor allem deine Zeit: realistisch 10–30 Stunden für den ersten Go-Live plus jede spätere Änderung.
Machen lassen: ab CHF 99.- einmalig, optional Hosting, Domain und Mail als Rundum-Paket ab CHF 19.-/Mt — dafür kündigst du das KI-Tool, hast eine feste Ansprechperson und keinen Lernaufwand. Über drei Jahre gerechnet liegt das oft unter dem Selbermachen, sobald man die eigene Stunde ehrlich einsetzt.
Typische Fehler beim Veröffentlichen von KI-Entwürfen
- API-Schlüssel und Datenbank-Zugänge stehen offen im Export — und landen so im Internet.
- Das Formular wird nie getestet; die ersten Anfragen verschwinden unbemerkt.
- Rechtstexte werden aus dem Entwurf übernommen — mit erfundener Firma, falschem Land oder lückenhaft.
- Der Preview-Link wird als «Webseite» an Kunden geschickt und läuft nach Wochen aus.
- Bilder mit sechs Fingern oder unleserlicher KI-Schrift gehen live, weil sie am Desktop «ganz okay» aussahen.
- Das Tool-Abo läuft weiter, obwohl die Seite längst anderswo laufen könnte.
- Niemand ist zuständig, wenn sich etwas ändert — und die Seite veraltet nach drei Monaten.
Häufige Fragen
Ist mein Lovable- oder Bolt-Entwurf schon eine Webseite?
Nein — es ist eine Vorschau in einer Umgebung des Tools. Eine Webseite braucht eigenes Hosting, eine Domain, ein funktionierendes Formular und Rechtstexte. Die Vorlage ist da; der Betrieb fehlt.
Kann ich einen KI-Entwurf 1:1 umsetzen lassen, ohne technisch zu sein?
Ja. Du schickst Link, Export oder Screenshots per WhatsApp, alles andere (Hosting, Domain, Mail, Formulare, Rechtstexte, Mobil-Test) übernimmt das Studio. Bei 99dev ab CHF 99.-, online in 5 Werktagen, danach persönlicher Support.
Was kostet es, eine KI-Webseite fertig bauen zu lassen?
Bei 99dev denselben Festpreis wie jede Webseite: ab CHF 99.- One-Pager, ab CHF 299.- Mehrseiter, ab CHF 399.- Shop. Der Entwurf kostet keinen Aufpreis. Hosting, Domain und Mail optional ab CHF 19.-/Mt.
Bleibt mein Design erhalten?
Ja, 1:1 — Aufbau, Farben, Schriften, Texte. Geändert wird nur mit Ansage, was dich sonst Anfragen kostet (Menü am Handy, Telefon oben, Formular-Versand, Rechtstexte).
Kann ich das KI-Tool danach kündigen?
Ja. Sobald die Seite auf eigenem Hosting unter deiner Domain läuft, braucht sie weder Lovable noch Bolt noch ChatGPT. Das Abo brauchst du nur, wenn du selbst neue Entwürfe machen willst.
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Bereit für deine Webseite?
Festpreis ab CHF 99.-, online in 5 Werktagen – direkt vom Schweizer Webdev.