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Was kostet Hosting & Wartung einer Webseite wirklich?

Die laufenden Kosten einer KMU-Webseite liegen zwischen «fast nichts» und 100 CHF pro Monat – je nachdem, was du hostest und wer sich kümmert. Hier die ehrliche Aufschlüsselung, damit du weisst, wofür du zahlst.

«Und was kostet das dann monatlich?» ist die zweithäufigste Frage nach dem Preis der Seite selbst. Die Antwort ist ehrlich kompliziert, weil «Hosting» ein Sammelbegriff ist: Server, Domain, Mail, SSL, Updates, Backups, Sicherheit, kleine Änderungen. Ich zerlege das in Einzelposten – mit realistischen Preisen – und erkläre, wo der Unterschied zwischen einer WordPress-Seite auf einem Shared-Hosting und einer modern gebauten Seite in der Cloud liegt.

Die Einzelposten – was wirklich anfällt

Klassisches Hosting vs. moderne Cloud – der eigentliche Unterschied

Eine WordPress-Seite ist ein kleines Programm mit Datenbank, das bei jedem Aufruf läuft. Das braucht einen Server, Updates für Kern, Theme und Plugins, Sicherheitspflege (WordPress ist das meistangegriffene System der Welt) und Backups, weil bei einem Update auch mal etwas bricht. Die Hostingkosten sind klein, die Pflege ist der Preis.

Eine modern gebaute Seite (wie ich sie baue: statisch generiert, auf einem globalen CDN ausgeliefert) hat zur Laufzeit keine Datenbank und keinen Admin-Login, den man hacken könnte. Sie lädt in Millisekunden, skaliert von selbst und braucht praktisch keine Wartung. Die Hostingkosten sind klein bis null – und die Pflege besteht aus Inhaltsänderungen, nicht aus Feuerwehreinsätzen.

Was Wartung wirklich bedeutet

Was CHF 19.-/Mt bei 99dev abdeckt

Hosting & Wartung ab CHF 19.- pro Monat heisst bei mir: Hosting auf globalem CDN, SSL, Domain-Anbindung, Sicherheits- und Abhängigkeits-Updates, Backups, Monitoring, kleine Inhaltsänderungen per WhatsApp (fair use) und ein monatlicher Technik- und SEO-Check mit kurzem Bericht. Kein Abo-Zwang: Du kannst jederzeit kündigen und die Seite mitnehmen oder selbst hosten – der Code gehört dir.

Ehrlich dazugesagt: Wer eine WordPress-Seite mit zwanzig Plugins betreibt, ist damit nicht gemeint – dort kostet seriöse Wartung mehr, weil sie mehr Zeit frisst. Genau darum baue ich anders.

Rechenbeispiel über ein Jahr

Mail gehört dazu – und wird am häufigsten vergessen

Eine Webseite ohne passende Mailadresse wirkt halbfertig, und eine Mailadresse ohne saubere Einrichtung landet im Spam. Zur Wartung gehört darum auch das: ein Postfach name@deinedomain (Infomaniak, Zoho oder Hostpoint, 3 CHF–8 CHF pro Monat) und die drei DNS-Einträge, die Zustellbarkeit sichern – SPF, DKIM und DMARC. Du musst die Abkürzungen nicht verstehen; du musst nur wissen, dass sie gesetzt sein müssen, damit deine Offerten ankommen. Das richte ich beim Go-Live mit ein.

Sicherheit: was realistisch passiert

Die typische kleine Seite wird nicht von Hackern «angegriffen», sondern automatisch abgeklappert: Bots probieren bekannte Lücken in veralteten WordPress-Plugins, stopfen Kontaktformulare mit Spam voll, versuchen Logins. Gegenmittel sind unspektakulär: keine Angriffsfläche (statisch gebaute Seite ohne öffentlichen Admin-Login), Updates der wenigen Abhängigkeiten, Spam-Schutz am Formular ohne Captcha-Folter, https überall, und ein Backup, das man zurückspielen kann. Genau das steckt im Wort «Wartung».

Fünf Fragen, die du jedem Hosting-Angebot stellen solltest

Checkliste für den Anbieterwechsel

Wann du Hosting & Wartung nicht brauchst

Wenn du technisch fit bist, deine Seite selbst deployen magst und Updates als Hobby betreibst – dann nimm den Code (bekommst du von mir als Paket) und hoste selbst. Ich sage das ohne Hintergedanken: Lieber ein Kunde, der zufrieden selbst hostet, als einer, der ein Abo zahlt, das er nicht braucht. Und wer später doch Hilfe will, kann jederzeit zurück – die Seite ist ja dieselbe.

Häufige Fragen

Was passiert, wenn ich Hosting & Wartung kündige?

Du bekommst den kompletten Code als Paket und kannst ihn überall hosten; die Domain bleibt deine. Die Seite läuft weiter – nur Updates, Backups, Monitoring und Änderungen machst du dann selbst.

Sind Hosting-Kosten bei statischen Seiten wirklich fast null?

Für die meisten KMU-Seiten ja – die Free- oder Einstiegstarife moderner Cloud-Anbieter reichen problemlos. Kosten entstehen erst bei sehr viel Traffic, Formular-/Shop-Logik oder wenn jemand das Ganze betreut – das ist der Wartungsanteil.

Brauche ich Backups, wenn die Seite statisch ist?

Ja, aber anders: Der Quellcode liegt versioniert in einem Repository, jeder Stand lässt sich wiederherstellen. Bei Shops und Formularen kommen Datenbank-Backups dazu – das ist bei mir Teil der Wartung.

Warum ist Hosting bei Agenturen oft so teuer?

50 CHF–150 CHF pro Monat sind üblich, weil Agenturen Wartungszeit, Account-Management und Marge einrechnen – und weil WordPress-Setups diese Zeit tatsächlich brauchen. Wer modern baut, kann das günstiger anbieten, ohne schlechter zu sein.

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